Canon EOS 7D - Firmware Update Version 2

Canon kündigt mit der Firmware Version 2 ein leistungssteigerndes Upgrade für die EOS 7D an, das für die beliebte SLR-Kamera viele zusätzliche Funktionen bereitstellt. Das Leistungspotenzial der Kamera, die mit hoher Geschwindigkeit, praktischer Bedienung und kreativer Vielseitigkeit überzeugt, wird durch die Firmware-Aktualisierung umfangreich erweitert. Zu den neuen Funktionen gehört ein grösserer Pufferspeicher für RAW-Aufnahmen, kamera-interne Bearbeitung, variable Auto ISO Einstellungen und die Unterstützung des aktuellen Canon GPS Empfängers GP-E2. Die kostenlose Firmware Version 2 ist ab August 2012 im Support-Bereich auf www.canon.ch verfügbar.

Innovativer Entwicklungsansatz
Die sorgfältige Entwicklung der 2009 vorgestellten Canon EOS 7D basierte auf den Anregungen Tausender Fotografen weltweit. Das Resultat war eine exzellente Kamera mit einer überaus beeindruckenden Kombination aus herausragender Bildqualität und aussergewöhnlicher Vielseitigkeit für viele Motive und die kreative Bildgestaltung. Bei der Konzeption des Firmware-Updates folgte Canon einem ähnlichen Entwicklungsansatz und holte das direkte Feedback der Fotografen ein, um die Leistung der EOS 7D zu erhöhen und hinsichtlich Aufnahmemöglichkeiten und kreativer Funktionen zu optimieren. 

Optimierter RAW-Aufnahmemodus
Mit ihrem 18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor, Dual DIGIC 4 Prozessor und einer grossen, auf bis zu ISO 12.800 erweiterbaren ISO-Empfindlichkeit ermöglicht die EOS 7D schnelle, hochwertige Reihenaufnahmen mit bis zu acht Bildern pro Sekunde. Die neue Firmware erweitert das Spektrum der Kamera durch die aktuellen Algorithmen für die Signalverarbeitung, die auch im derzeitigen Canon Flaggschiff der EOS-1 Serie für eine exzellente Leistung sorgen. Die effiziente Datenverarbeitung und -speicherung steigert die maximale Kapazität des Pufferspeichers auf bis zu 25 RAW-Aufnahmen oder 130 JPEGs und sorgt dabei für eine grössere Flexibilität im Reihenaufnahme-Modus. In Kombination mit der hohen 18-Megapixel-Auflösung und 14-Bit-Bildverarbeitung ist damit eine ideale Basis geschaffen, jeden entscheidenden Moment mit brillanten, detailreichen Bilder festzuhalten.

Kamera-interne Editierfunktionen und Bewertung
Eine Reihe neuer Bearbeitungsfunktionen bieten dem Fotografen bereits bei der Aufnahme eine grössere Kontrolle über den Stil der Fotos – die Bildbearbeitung beginnt schon in der Kamera. RAW-Aufnahmen können verarbeitet und Bildfehler wie Objektiv-Vignettierung, Verzeichnungen und chromatische Aberrationen korrigiert werden. Einstellungen von Weissabgleich, Schärfe, voreingestellten Bildstilen und einer Reihe weiterer Parameter lassen sich nun auch unmittelbar nach der Aufnahme vornehmen. Das so entstandene Bild wird als separate JPEG-Datei gespeichert. Darüber hinaus stattet die neue Firmware die EOS 7D mit einer integrierten, praktischen Funktion für die Reduzierung der Dateigrösse von JPEGs ohne Zwischenspeicherung auf einem PC oder Mac aus, die damit ideal für den Datenversand oder den Upload sind.

Nach einem Foto-Shooting mit vielen Aufnahmen ist das Sortieren von Bildern für die weitere Bearbeitung oft eine herausfordernde Angelegenheit. Dafür steht mit der neuen Firmware eine Bildbewertung in der Kamera zur Verfügung. Sie wird den Metadaten der Aufnahme hinzugefügt und kann über Canon Digital Photo Professional und weitere gängige Bearbeitungssoftware wie Apple Aperture, Adobe Lightroom und Bridge gelesen werden.

GPS – Dokumentieren Sie Ihre Reise
Die Firmware Version 2 enthält ein weiteres interessantes Detail, das die Kamera zum idealen Reisebegleiter macht: Dank Kompatibilität mit dem aktuellen, hoch leistungsstarken Canon GPS Empfänger GP-E2 können Aufnahmen mit GPS-Informationen versehen werden.  Der GP-E2 wird auf dem Blitzschuh der EOS 7D befestigt und sendet die Daten über ein Verbindungskabel an die Kamera. Mit einem GPS-Empfänger lassen sich den Bilddaten Geo-Tags mit Breiten-, Längen- und Ortsangabe hinzufügen, ebenso wird die Richtung, aus der die Aufnahme gemacht wurde, aufgezeichnet. Alle Informationen werden den EXIF-Daten des Bildes hinzugefügt. Das Hinzufügen von GPS-Informationen ist jedoch nur bei Fotos möglich. Eine GPS-Loggerfunktion sorgt in regelmässigen Intervallen für einen Download der Standortdaten. Über die kostenlose Software EOS Map Utility lassen sich die GPS-Daten auslesen und so die Reiseroute mit Google Maps auf einer Karte darstellen.